Ausdrucksvolle Ansichten: Installation von JR 2011 im Pariser Centre Pompidou, Sommer 2011

Subversiv im Großformat

Der französische Fotokünstler JR liebt die Anonymität, doch er macht Furore: Seine Straßenkunst provoziert Diskussionen – in Pariser Nobelvierteln und in Shanghai ebenso wie in afrikanischen Dörfern und den Favelas von Rio de Janeiro

Ein Gringo läuft durch die Favela Morro da Providência, ein junger Franzose, der muss verrückt sein. Traut sich in das älteste Elendsviertel von Rio de Janeiro, eine teure Leica-Kamera um den Hals und im Kopf einen kühnen Plan: An diesen lebensgefährlichen Ort, fest in der Gewalt von Drogenbanden, will er Kunst bringen. (mehr …)

Der Hingucker von Osaka

Mit seinem Foto-Tagebuch „Ozaka fotolog“ liefert der japanische Fotograf Banriman ungewöhnliche Einsichten in den Alltag seiner Heimatstadt und der japanischen Kultur. MAYmagazine zeigt eine Auswahl seiner stärksten – und manchmal skurrilen – Aufnahmen

Die riesige Fackel brannte wie ein Höllenfeuer. Anhänger der alten japanischen Volksreligion Shugendo hatten sie entzündet. Mit einem magischen Ritual wollten sie Kraft schöpfen aus der elementaren Energie des Feuers. „Es war wahnsinnig heiß“, sagt Banri Tanaka. „Das Ganze war sehr heilig, aber auch ziemlich verrückt.“ (mehr …)

Zuerst Mensch, dann Musiker: Herbie Hancock, entspannt im Hier und Jetzt

Zuerst Mensch, dann Musiker: Herbie Hancock, entspannt im Hier und Jetzt

Imagine Herbie

Der Pianist Herbie Hancock erfindet sich immer wieder neu. Im Interview mit Hans Oberländer sagt der amerikanische Ausnahmekünstler, weshalb er Herausforderungen sucht, Kuschelecken meidet und weshalb sein aktuelles Imagine Project eine spirituelle Botschaft ist.

Am Ende tanzten sie: im Publikum und auf der Bühne, zum Beat von Rockit und von Chameleon. Und hätte der Manager nicht mit der Taschenlampe ungeduldig zum Aufbruch gemorst, Herbie Hancock und seine Band hätten in der Hamburger Laeiszhalle vielleicht noch eine weitere Zugabe gespielt. Doch das wäre wohl des Guten zu viel gewesen – nach 140 Minuten Konzert, bei dem der Meister und seine Mitmusiker das Publikum mitnahmen auf einen Parforceritt durch fast 50 Jahre Herbie Hancock-Musik – und darüber hinaus. (mehr …)

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